16.10.09

Der perverse Film der Eliten


Adam Murdock, Infowars.com, 11.10.2009
[frei übersetzt von http://www.propagandaschock.blogspot.com]

Nachdem ich die Fernsehberichterstattung über Roman Polanski, den man in der Schweiz festnahm, sah, war ich erstaunt über die Toleranz, welche die Massenmedien für die Verurteilung des Regisseurs wegen der Vergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens in den USA im Jahr 1977 zeigten. Diese Berichterstattung stellte sich so dar, als wäre die Handlung und die Verurteilung des „großartigen“ Regisseurs keine große Sache. Ist es nicht alles in allem wesentlich bedeutender, dass er viele hoch gefeierten Filme produziert hat und zu der High Society Elite gehört? Sicherlich haben die verabscheuungswürdigen Aspekte dieser Tat, welche wirklich schrecklich waren, zu jener Zeit härteste Bestrafung verdient. Und obwohl das Opfer ihrem Aggressor großzügig vergeben hat, kann nichts dem Opfer die Unschuld jemals wieder ersetzen, die einmal verloren niemals wieder kommen wird.

Roman Polanski

Was mich am meisten an der ganzen Sache stört ist, dass jeder andere normale Bürger, welcher der gleichen Sache beschuldigt wäre, als widerwärtigste und verdorbenste Person des Planeten charakterisiert worden wäre, die es verdient, dass man sie lebenslang wegsperrt. Es ist diese Heuchelei und Missachtung jeglichen Anscheins von Recht und Ordnung als essentielle Grundlage des Erhalts der Republik. Sie verstanden es, dass wir unsere Freiheit genau in jenem Moment verlieren würden, wenn wir es einer privilegierten Klasse erlaubten ihre eigenen Regeln zu definieren, während sie bei den Normalbürgern komplett andere Regeln anwenden.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf las ich über ein weiteres Mitglied der Elite, welcher der Justiz entkam und sogar mit seiner sexuellen Ausbeutung von jungen Knaben prahlte. Er ist niemand anders als der Neffe des verstorbenen Sozialisten und französischen Präsidenten Francois Mitterrand. Sein Name ist Frédéric Mitterrand und er ist Frankreichs aktueller Kulturminister. Man muss sich nur fragen, welche Art von „Kultur“ dieser Kindervergewaltiger seinen französischen Mitbürgern anpreist.

Frédéric Mitterrand

In seiner Autobiographie mit dem Titel „The Bad Life“ des Jahres 2005 schrieb er: „Ich habe die Gewohnheit für Jungs zu zahlen…alle diese Rituale des Markts für Jugendliche, des Sklavenmarkts, stimulieren mich ungeheuer“.

Er schreibt weiter: „Man könnte dieses abscheuliche Spektakel von einem moralischen Standpunkt aus betrachten, aber mich beglückt es über alle Maßen.“

Schließlich gelangt er zu Folgendem Punkt: „Der Überfluss an sehr attraktiven und umgehend verfügbaren jungen Knaben versetzt mich in einen Zustand des Verlangens, dass ich nicht länger zurückhalten oder verbergen muss…da ich weiß, dass ich nicht abgewiesen werde.“

Wie konnte solch eine Person der Justiz entkommen sein und mehr noch, Mitglied in Präsident Sarkozys Kabinett werden? Erst im Juni dieses Jahres trat er dem Kabinett hinzu und „wurde als großer Fang für Herrn Sarkozy und Beweis seines „transparenten“ Regierungsstils angesehen; der Minister kommt aus einer großen sozialistischen Familie und wird von vielen im linken Flügel des kulturellen Establishments verehrt. Carla Bruni-Sarkozy, der First Lady, wird nachgesagt, sie hätte bei seiner Ernennung Hand im Spiel gehabt.“ (1)

Welchen Respekt verdient dieser Mann, besonders unter dem „kulturellen Establishment“? Es ist eindeutig, dass seine kulturellen Vorlieben widerwärtig sind. Das Rechtsstaatsprinzip würde vorschreiben, dass er für seine Straftaten nach Ermessen der Opfer bestraft würde. Jeder Franzose mit einem Sinn dafür die Freiheit zu wahren, sollte verlangen, dass er die gleiche Bestrafung erhält, wie sie auch selbst bekommen würden. Haben wir wirklich einen Punkt erreicht, wo der normale Bürger nach einem anderen Standard gerichtet wird als die kulturelle und politische Elite? Kann eine zivilisierte Gesellschaft existieren, wo auf der einen Seite die Bestrafung von Vergewaltigung stattfindet und auf der anderen Seite nichts passiert?

Ich bin verblüfft darüber, wie Frankreich in einem solchen Umfang degradieren konnte, dass der Schutz unschuldiger Kinder nicht länger als sakrosankt angesehen wird. Es sollte in der Tat die wichtigste Verantwortung einer jeden Regierung sein Minderheiten vor der Tyrannei der Mehrheit zu schützen. Was haben wir denn für eine wichtigere und schutzlosere Minderheit als unsere Kinder? Es ist ihr Freiheitsrecht vor Zwang und Manipulation – besonders bei sexuellen Handlungen durch eine erwachsenen Mehrheit – welches mit aller Lautstärke geschützt werden sollte.

„Auch werden wir alle des heiligen Grundsatzes eingedenk sein, dass, wenn auch der Wille der Mehrheit auf jeden Fall vorherrschen muß, dieser Wille doch, um gerecht zu sein, zuerst auch vernünftig sein muss; dass demnach die Minderheit gleiche Rechte besitzt, die ein unparteiisches Recht schützen muss, das zu verletzen Unterdrückung wäre.“ Thomas Jefferson

Und die Krönung von alledem, raten Sie mal, wer der leidenschaftlichste Verteidiger von Roman Polanski gewesen ist? Kein anderer als Herr Mitterrand. Er nannte Polanskis jüngste Tortur „gefühllos“ und „absolut schrecklich“. Nein Herr Mitterrand, Sie und Herr Polanski sind, was ich „absolut schrecklich“ nennen würde. Sie erwarten in der Tat, dass Ihre Taten nach einem anderen Standard gerichtet werden, nämlich dem, ob Sie damit davonkommen oder nicht. Nur ein Vertreter der Elite, wie Sie, würde so einen Standard erwarten. Wie Sie auch sagen: „Ich muss es nicht länger zurückhalten noch verbergen…da ich weiß, dass ich nicht abgewiesen werde.“ Seit wann werden die Verhaltensregeln in unserer Gesellschaft danach bewertet, ob wir abgewiesen werden oder nicht? Es ist klar, dass dies für Herrn Mitterrand und viele andere unter der Elite so ist. Würde man uns dieselbe Nachsichtigkeit zukommen lassen? Das bezweifle ich ernsthaft.

(1) http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/france/6270217/Frederic-Mitterrand-admitted-to-paying-for-sex-with-young-boys-in-Thailand.html

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Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Vermisse in dem Artikel "Daniel Cohn-Bendit".

Anonym hat gesagt…

In seiner Biografie steht,dass es keine Misshandlung gegeben hat und zweitens wurde er wegen diesem Film verhaftet:
http://entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/film/article6856134.ece

Tony Blair hat Schiss,dass seine Kriegsverbrechen bekannt werden!

Sonia Boni hat gesagt…

Sozial unangemessenes Verhalten und nicht hinnehmbar, wirklich. Die Gerechtigkeit muss für alle gleich angewendet werden.

Anonym hat gesagt…

Ähäm...was ist denn das für ein Quatsch den ich hier lesen muss.

Polanski ist nicht gerade ein Mitglied irgend einer Geheimgesellschaft, noch hat er einfluss in irgendwelchen elitären Kreisen. Im Gegenteil Polanski hat in vielen Filmen sehr viel Kritik an aktuellen soziokulturellen Enwicklungen untergebracht.

Und am wichtigsten:

Er hat die Frau nicht vergewaltigt. Zum 10.000 mal. Er hat die Frau nicht vergewaltigt.

Das perverse ist hier das amerkikanische Recht, das zwischen Sex mit jugendlichen und Vergewaltigung keinen Unterschied sieht. Das ist pervers.

Unter der Rechten Regierung von Bush sollte das ganze dann noch ausgeweitet werden...also die halbe Jugend in den Knast gebracht werden.

Wer bitte hatte mit 16 nicht mal Sex mit einer Frau über 18 oder mit 20 nicht mal Sex mit einer Frau die vieleicht 15 war? Völlig irre, das ganze.

Nun hängt ihm die Presse weiterhin an das Mädchen gefügig gemacht zu haben. Aus einer Flasche Wein, die schon offen war und die sich beide geteilt haben wird dann eine ganze Flasche nur für das Mädchen gemacht.

What a hell soll also bitte der Artikel?